Warum eine Ausbildung zum
Friseur?
Auch wenn der Beruf des Friseurs hierzulande nicht gerade in dem Ruf steht,
dass man besonders viel damit verdienen könnte, so bietet er doch einige, wesentliche Vorteile. Einerseits steht er
vielen jungen Menschen offen: Vom Hauptschulabschluss an, kann jeder Friseur werden, solange er die richtigen
menschlichen Voraussetzungen und ein gewisses Maß an Kreativität mitbringt. Und nicht nur das spricht für die
Profession des Friseurs. Denn Friseure sind schier unersetzlich! Wo man nun andernorts miterleben muss, dass in
gewissen Berufen immer mehr Menschen durch Maschinen und Computer ersetzt werden, so kann solches dem Friseur kaum
passieren. Denn in seiner Funktion ist der Friseur als solcher unersetzlich. Nie wird ein Computer oder eine
Maschine seine Arbeit übernehmen können. Insofern ist der Beruf des Friseurs absolut krisenfest. Und größere
Flauten muss man in einer Hinsicht auch nicht befürchten: Haare wachsen immer und Trends kommen immer wieder neu
auf. Insofern wird den Friseuren kaum die Kundschaft ausgehen.
Wer sich für die Ausbildung und den Beruf des Friseurs entscheidet, der
entscheidet sich für einen spannenden und vielschichtigen Beruf. Das Tätigkeitsfeld der Friseure hat sich in den
letzten Jahrzehnten enorm bereichert. Haare schneiden und waschen stellt zwar nach wie vor die tragende Säule der
Tätigkeit als Friseur dar. Doch gerade in Belangen der Haarerweiterungen, Haarveränderungen und des Stylings hat
sich in den letzten Jahren sehr viel getan. Und auch jenseits dessen muss ein Friseur in vielen Disziplinen der
Kosmetik und Pflege bewandert sein. Nagelpflege und Styling der Nägel, Auftragen von Make-up, Styling und Zupfen
der Augenbrauen – auch all dies muss ein Friseur heutzutage können. Hinzu kommt der theoretische Hintergrund
hinsichtlich der Typbestimmung und -beratung. Und nicht zu vergessen sind auch einige betriebswirtschaftliche
Aspekte und der freundliche und professionelle Umgang mit der Kundschaft.
Es zeigt sich also, dass man als Friseur schon sehr vielseitig sein muss.
Wer sich für die Ausbildung interessiert und gerne eine konkretere Vorstellung vom Ablauf und Inhalt der Ausbildung
zum Friseur haben möchte, der wird im Internet an mehreren Stellen den aktuellen Rahmenlehrplan finden. Meist steht
dieser als PDF-Datei auch zum Download bereit. Und wer sich ein Bild von der Beschaffenheit und der Werbung einiger
Friseursalons in Deutschland machen will, dem sei folgende Liste ans Herz gelegt. Vielleicht wird dort sogar der
eine oder andere Ausbildungsplatz geboten:
Friseur – ein Beruf der traditionelle Bedeutung mit modernen Trends
verbindet. Immerhin gibt es die Profession des Friseurs (bzw. des klassischen Barbiers) schon seit dem 14.
Jahrhundert. Damals bildeten die Bader (die als Archetypen der späteren Barbiere und Friseure gelten können) eine
Zunft. Und heute sind es vor allem die Friseure, die noch die Aufgaben hinsichtlich der Körperpflege und Kosmetik
ausüben, die (neben chirurgischen und zahnmedizinischen Aufgaben) einst den Badern oblagen.
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